Am Samstag, den 26. September, feierte die Laufgruppe Egenhausen ihr 10-jähriges Bestehen. Mit dabei waren aktive und ehemalige Mitglieder der Laufgruppe sowie der Walking- und Kinderlaufgruppe.
Bei bestem Wetter und Sonnenschein trafen wir uns um 13 Uhr am Sportheim. Für unser Jubiläum wollten wir etwas machen, das zu uns passt – gemeinsam unterwegs sein. Deshalb hatten wir eine rund sieben Kilometer lange Runde durch Egenhausen mit zehn Stationen vorbereitet, eine für jedes Jahr Laufgruppe.
An jeder Station wartete eine kleine Aktion oder etwas zu essen oder zu trinken. Rund 15 Minuten waren jeweils eingeplant, bevor es gemeinsam weiterging.
Eine Frage mussten wir vorher allerdings noch klären: Wie bekommt man eine größere Gruppe danach zuverlässig wieder zum Weitergehen? Unsere Lösung waren zehn verschiedenfarbige und nummerierte Trillerpfeifen, die zu Beginn ausgelost wurden. Jede Pfeife gehörte zu einer Station und wer die passende Farbe und Nummer gezogen hatte, gab dort das Signal zum Aufbruch.

Zehn Jahre – zehn Stationen
Für jedes Jahr Laufgruppe wartete entlang unserer Runde eine Station. Und jede hatte sich etwas anderes einfallen lassen.
Station 1 – Markus & Sandra: Ballonflug
Zum Auftakt wurden Heliumballons auf die Reise geschickt. Jeder Ballon bekam eine Karte mit Namen und Rücksendeadresse mit. Jetzt bleibt abzuwarten, welcher Ballon am weitesten gekommen ist – und ob die eine oder andere Karte tatsächlich ihren Weg zurückfindet.
Station 2 – Familie Stickel: Kaffee & Kuchen
Nach den ersten Kilometern wartete die erste Stärkung: Familie Stickel hatte zu Kaffee und Kuchen eingeladen.
Station 3 – Michelle: Cornhole-Spiel
An der Halle war Geschick gefragt. Wer mit seinem Säckchen das Brett oder sogar das Loch traf, durfte sich über einen kleinen Preis freuen. Wer komplett danebenwarf, bekam stattdessen eine sportliche Zusatzaufgabe.
Station 4 – Kaddy Bauer: Smoothie-Rätsel
Drei verschiedene Smoothies standen zum Probieren bereit. Die Aufgabe: herausfinden, welche zwei Zutaten jeweils darin steckten.
Station 5 – Josi & Benni: Fotowettbewerb
In vier Gruppen wurden verschiedene Situationen nachgestellt und fotografiert – beispielsweise die Laufgruppe bei Windgeschwindigkeit 10 oder in der Schlange vor einem Dixiklo. Kreativität war ausdrücklich erwünscht und die Ergebnisse entsprechend sehenswert.
Station 6 – Martin Roller: Pizzaschnecken & Getränke
In Martins Garten wartete die nächste Stärkung mit Pizzaschnecken und Getränken. Natürlich blieb auch hier genügend Zeit zum Zusammensitzen und Unterhalten.
Station 7 – Sonja Rath: Musik
Bei Sonja wurde gemeinsam gesungen. Für die musikalische Begleitung sorgte sie selbst mit ihrer Posaune.
Station 8 – Familie Walz: Energie-Booster
Hier warteten verschiedene Energie-Booster und für alle, die wollten, auch ein Schnaps.
Station 9 – Evelyn & Jasmin Piche: Kronkorken-Challenge
Bei der zweiten mobilen Station war noch einmal Fingerspitzengefühl gefragt: Ein Kronkorken musste über eine vorgegebene Linie geschnipst werden. Schaffte es der Kronkorken über die Linie, gab es einen Schnaps. Blieb er davor liegen, wartete stattdessen eine kleine sportliche Zusatzaufgabe mit Kniebeugen oder Liegestützen.
Station 10 – Familie Kern: Prosecco zum Abschluss
Zum Abschluss gab es Prosecco und alkoholfreie Getränke. Manchen gefiel die letzte Station so gut, dass sie am liebsten gar nicht mehr weitergezogen wären.



Zurück im Sportheim
Auf den Wegen zwischen den Stationen blieb immer wieder Zeit für Gespräche. Gerade weil auch ehemalige Mitglieder dabei waren, gab es einiges zu erzählen und viele gemeinsame Erinnerungen auszutauschen.
Nach gut vier Stunden waren wir wieder am Sportheim und gingen zum gemütlichen Teil über. Zum Abendessen gab es den Hauptgang von der Metzgerei Ehret und viele selbstgemachte Salate.
Bevor die mitgebrachten Nachtische auf den Tisch kamen, zeigte Markus eine Diashow mit Bildern aus den vergangenen zehn Jahren. Spätestens dabei wurde deutlich, wie viel wir in dieser Zeit eigentlich gemeinsam erlebt haben – bei Läufen, Wettkämpfen, Ausflügen und vielen anderen Aktionen. Manche Bilder waren längst vergessen, andere sorgten sofort wieder für die passende Geschichte dazu.
Vielen Dank!
So ein Tag funktioniert natürlich nur, wenn viele mitmachen. Deshalb nochmals ein großes Dankeschön an alle, die eine unserer zehn Stationen vorbereitet, Salate oder Nachtische mitgebracht und bei der Organisation und Durchführung geholfen haben.
Es war ein rundum gelungener Tag mit viel Spaß, vielen Gesprächen und jeder Menge Erinnerungen aus zehn Jahren Laufgruppe Egenhausen.





